Olivenöl nativ extra – das mediterrane Pflanzenöl für eine gesunde Low Carb Ernährung

Wer die mediterrane Küche liebt, der kommt um ein gutes Olivenöl nativ extra nicht vorbei. Dem kaltgepresste Olivenöl werden seit Jahrhunderten gesundheitsfördernde Eigenschaften zugesprochen. Es soll den Cholesterinspiegel senken und den Kreislauf, die Verdauung, den Haut und den Knochenbau fördern. Auch soll es gegen Krebs helfen und das Herz stärken.

Viele Studien zu gesundem Olivenöl sind mittlerweile bekannt. Eine Analyse von mehreren Studien mit insgesamt über 800.000 Teilnehmern wertet aus, dass hoher Olivenölkonsum zu weniger Herz-Kreislauf-Krankheiten, weniger Schlaganfällen und insgesamt einer geringeren Sterblichkeit führt.

Trend-Diäten wie etwa die Low Carb Diät oder die Mittelmeer-Diät setzen bevorzugt auf das gesunde Olivenöl nativ extra als Pflanzenfett. Das hat uns den Anlass gegeben, dieses Pflanzenöl einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Worauf es beim Olivenöl ankommt

Olivenöl gibt es in vielen Qualitäten und in vielen Preisstufen. Der Liter kann im Supermarkt zwischen 3€ und 35€ kosten. Dem Preis nach, muss es also enorme Qualitätsunterschiede geben – und die gibt es auch!

Olivenöl nativ extra kurz erklärt

Olivenöl der Kategorie „nativ extra“ (extra vergine) ist das einzige Olivenöl, das gesundheitlich von Bedeutung ist. Alle anderen Olivenöle sind gelinge gesagt irrelevant für Sportler und ernährungsbewusste Menschen.

 

Natives Olivenöl extra ist immer ein kaltgepresstes Olivenöl. Während des Extrahiervorgangs darf eine Temperatur von 27°C nicht überschritten werden. Damit ist nämlich gewährleistet, dass die für das Aroma und die Gesundheit wichtigen Stoffe im Olivenöl bleiben.

Andere Olivenöle wie etwa das Olivenöl „vergine“ sind hingegen warm gepresst.

Da es jedoch noch vieler weiterer Faktoren bedarf, um ein wirklich gutes Olivenöl nativ extra zu erhalten, empfehlen wir unbedingt auf die Herkunft zu achten. Kleine Produzenten aus Italien gelten als Garant für exzellentes Olivenöl. Italien ist übrigens das Olivenöl-Land schlechthin. Und das hat zwei Gründe:

  1. In Italien ist seit der Römer-Zeit Olivenöl ein kostbares Gut. Es wurde in edel gefertigten und handbemalten Tonkrügen aufbewahrt. Zur Pflege der Haut und zur inneren Anwendung setzen es immer noch viele Italiener täglich ein. Eine spezielle Olivenöl-Kur ist in Italien weit verbreitet. Dabei trinkt man ein Schnapsgläschen pures Olivenöl täglich nach dem Aufstehen für mindestens 30 Tage lang.
  2. Italien hat über 600 verschiedene Olivensorten (sogenannte Cultivar). Aus jeder Olivensorte kann man geschmacklich ein anderes Olivenöl machen. Für Gourmets und Feinschmecker ist das eine Welt für sich. Je nach Region herrscht meist eine Olivensorte vor. Die für gesundheitsbewusste Menschen wichtigste italienische Olivensorte ist die Coratina-Olive. In der süditalienischen Region Apulien produzieren viele Olivenölbauern ein reinsortiges Olivenöl aus dieser Olive. Sie hat den höchsten Polyphenolanteil und ergibt ein fuchtig intensives Öl.

Weltweit gilt italienisches Olivenöl nativ extra als bestes Öl überhaupt. Nur gibt es einen Haken: Industriebetriebe machen sich den Ruf von italienischem Olivenöl zunutze und produzieren schlechte Qualität unter italienischem Markennamen.

Wie also ein gutes Olivenöl erkennen?

Die Faustregel, um eine gute Qualität zu kaufen, ist folgende: der Literpreis muss mindestens 20€ betragen und das Olivenöl sollte aus Italien stammen. Die Herkunftsangabe ist übrigens verpflichtend. Daher findet sich die Aufschrift „Origine: Italia“ am Etikett – oder eben auch nicht.

Gepanschte Olivenöle, die aus mehreren Herkunftsländern stammen werden angegeben mit: „Origine: EU“ oder „Origine: EU e non EU“. Natürlich ist ein „100% Italiano“ auch eine Angabe, die italienisches Olivenöl garantiert.
Fachhändler bieten meist eine große Auswahl an erstklassigem Olivenöl nativ extra. Hier gibt es für alle Geschmäcker etwas. Und nach mehreren Proben wirst auch du merken, dass Olivenöl aus dem Supermarkt rein gar nichts mit echtem Olivenöl nativ extra zu tun hat. Denn ein gutes Olivenöl ist nie gelb oder komplett aromafrei. Frische Noten, die an grüne Olivenöl, Kräuter und grüne Tomaten erinnern sollten vorherrschen. Interessierte können sich italienisches Olivenöl von Olioepasta.com ansehen. Hier gibt es aus vielen unterschiedlichen Olivensorten beste Öle zu kaufen.

Olivenöl nativ extra für die Gesundheit

Gesundheitlich wichtige Inhaltsstoffe sind in Olivenöl nativ extra genügend vorhanden. Vorausgesetzt die Qualität stimmt.

Dazu zählen folgende Inhaltstoffe besonders:

  • ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6
  • viel Ölsäure (eine einfach ungesättigte Fettsäure)
  • viele Polyphenole (Antioxidantien)
  • Vitamin E
  • Vitamin K

Olivenöl enthält laut einer medizinischen Studie über 30 verschiedene Polyphenole. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die ausschließlich in kaltgepressten Ölen vorkommen. Sie sind für den intensiven und leicht pikanten und bitteren Geschmack des Öls verantwortlich. Mit der Zeit und unter Licht und Luft zersetzen sich diese Stoffe.

Insbesondere die Polyphenole Hydroxytyrosol und Tyrosol sind im Olivenöl vorhanden.

Die Nährwerte von Olivenöl zeigen den hohen Anteil von ungesättigten Fettsäuren im Vergleich zu gesättigten Fettsäuren auf. In 100g Olivenöl nativ extra sind durchschnittlich 73g ungesättigte Fettsäuren enthalten. Das ist perfekt für eine Low Carb Ernährung.

Nur sollte kaltgepresstes Olivenöl nicht stark erhitzt werden. Der Rauchpunkt liegt bei gefiltertem kaltgepressten Olivenöl bei etwa 175°C.

Fängt das Öl in der Pfanne zu Rauchen an, so ist dieser Punkt erreicht – und somit sollte Olivenöl immer darunter verwendet werden.

Die Verwendung in der Küche sieht also vor, dass kaltgepresstes Olivenöl einfach auf Speisen gegeben wird, nachdem sie serviert wurden.

Auf Salaten, in Suppen, auf Pasta Gerichten, Fleisch, Fisch, Gemüse, Risotto und allen anderen erdenklichen Speisen passt Olivenöl sehr gut. So empfiehlt es übrigens auch die mediterrane Diät.

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