RPE im Krafttraining – Vorteile und Anwendung

Was ist RPE?

Wenn du regelmäßig trainierst, hast du sicher schon von der sogenannten RPE, der Rate of perceived exertion, gehört. RPE ist ein subjektiver Wert, den du dir selbst zuordnen kannst, um zu bestimmen, wie anstrengend ein Workout ist. Für viele Athleten ist RPE ein wesentlicher Bestandteil ihres Trainings, um sicherzustellen, dass sie ihre Ziele erreichen.
Aber was genau ist RPE? In diesem Blog-Artikel werden wir uns genauer damit beschäftigen und herausfinden, wie du es in dein Training integrieren kannst.

Was sind die Vorteile von RPE?

RPE ist die Abkürzung für “Repetitions in Reserve” und ist ein Messsystem, das verwendet wird, um die Intensität von Krafttrainingseinheiten zu steuern. RPE wird oft im Vergleich zu 1RM (1 Repetition Maximum) verwendet, um die Intensität einer Einheit zu bestimmen.
RPE ist jedoch ein viel präzisereres Messsystem als 1RM, da es die subjektive Wahrnehmung der Intensität einer Übung einbezieht. Dies ist wichtig, da die Intensität einer Übung nicht immer eindeutig ist.
Zusätzlich zu RPE gibt es auch andere Messsysteme, die verwendet werden können, um die Intensität von Krafttrainingseinheiten zu steuern, wie z. B. 1RM, AMRAP (As Many Reps As Possible) oder Zeit unter Spannung (TUT). Mehr dazu mit vielen Interessanten Fakten findest du in der RPE Übersicht

 

Wie wird RPE angewendet?

RPE ist die Abkürzung für in Deutschland  “relative Belastungsintensität” und wird in der Regel als Prozentsatz der maximalen Herzfrequenz angegeben. Es ist ein subjektiver Wert, der angibt, wie anstrengend du dein Training wahrnimmst . Die RPE-Skala reicht von 1 (keine Anstrengung) bis 10 (maximale Anstrengung).
RPE wird oft angewendet, um die Intensität eines Trainings zu kontrollieren und sicherzustellen, dass du nicht übertrainierst oder untertrainierst . Es ist ein nützliches Werkzeug, um sicherzustellen, dass du dein Training effektiv gestaltest und deine Ziele erreichst.

Beispiele für die Anwendung von RPE im Krafttraining

Die Repetitionsanzahl ist nicht der einzige Faktor, der beim Krafttraining berücksichtigt werden muss. Die Anzahl der Wiederholungen, die du machen kannst, bevor du erschöpfst bist, hängt auch von der Intensität ab, mit der Du trainierst. Die Intensität des Trainings wird häufig durch die sogenannte Rate of Perceived Exertion (RPE) gemessen.

RPE ist eine subjektive Skala, die angibt, wie anstrengend du das Training empfindest.  Meistens wird das RPE auf einer Skala von 0 bis 10 angegeben wobei 0 keine Anstrengung ist und 10 entspricht maximaler Anstrengung. Um es zu berechnen multiplizierst die Anzahl der Wiederholungen die du noch machen kannst mit dem Faktor 10 und teile es mit der tatsächlichen Anzahl der Wiederholungen zb bei 8 WDH bei einer Übung mit Maximalen Schwierigkeitsgrad  8×10 =80. Die tatsächliche absolvierte Anzahl der Wiederholungen  betrug nur 12. 80/12 = 6,6  Dies ist dein RPE für diese Übung oder Serie .

Für wen ist RPE interessant?

RPE findet hauptsächlich in der Sportwelt Anwendung insbesondere Kraftsportler wie Powerlifter oder auch Bodybuilder nutzen RPE um ihre Leistung damit zu verbessern aber auch Läufer die damit ihre Leistung optimieren wollen wenden RPE erfolgreich an. Viele Personaltrainer nutzen RPE um die Leistungsfähigkeit bei ihren Klienten herauszufinden und zu verbessern und das mit Erfolg.

 

Faszit

RPE ist ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor im Krafttraining und ein tolles ” Werkzeug”  um mehr Kontrolle über dein Training zu bekommen. Du kannst damit deine persönliche Leistung steigern und sogar Verletzungen vorbeugen was bei zu harten Training sehr schnell passieren kann. Probiere es beim nächsten Training doch direkt mal aus und beziehe RPE in dein Training ein. Du bist auf der Suche nach interressanten Trainingstipps die du beim nächsten Training direkt anwenden kannst oder suchst coole Trainingszubehör dann schau dir mal die suprfit kettlebell an um mit einer einzigen Kettlebell dein ganzen Körper zu trainieren.

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